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2G-Regelung im Amateurbereich

2G IM FUSSBALL: SO REAGIERT DER NÖ-VERBAND

Publiziert von W. Wallner & B. Schiesser am 8. Nov. 2021

Während Kärnten sich zu einer Unterbrechung der Meisterschaft entschieden hat, schlägt Niederösterreich einen anderen Weg ein.

Nur noch Geimpfte oder Genesene dürfen in Amateurligen Fußball spielen. Mit PCR-Tests nur noch Profis. Das gilt seit Montag. Da trat die neueste Version der Covid-Maßnahmenverordnung in Kraft. Und die soll in Niederösterreich keinen Einfluss auf die Fortführung des Ligabetriebs haben.

3.249 Fußballspiele waren im Herbst 2021 in den Amateurligen (Landesliga und darunter) des NÖ Fußballverbandes angesetzt. 3.098 davon fanden statt. Weil die Bundesregierung seit Montag auch für den Sport 2G vorschreibt, dürfen an den ausstehenden 151 Spielen nur noch gegen das Corona-Virus geimpfte oder davon genesene Kicker teilnehmen. „Die Verordnung ist da unmissverständlich“, betont ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer.

3G-REGEL FÜR PROFIS AUCH IN „AMATEURLIGEN“

Von der 2G-Regel ausgenommen sind nur Profifußballer. Und zwar unabhängig davon, ob sie in der Bundesliga oder in Amateurligen beschäftigt sind. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass diese Spieler bei der Sozialversicherung gemeldet sind. Wie das praktisch kontrolliert wird? „Der Profifußballer muss sein PCR-Testergebnis und die Sozialversicherungsanmeldung beim Betreten der Sportanlage vorweisen können“, erklärt Hollerer.

NÖ WILL DEN HERBST DURCHZIEHEN

Was die Durchführungsbestimmungen der einzelnen Meisterschaftsgruppen betrifft, verweist der ÖFB-Generalsekretär allerdings auf die Landesverbände. Ob und unter welchen Umständen ausstehende Spiele ins Frühjahr verlegt werden können, wird also dort entschieden. Beim NÖFV setzt man voll darauf, die Hinrunde durchzuziehen – so wie‘s kurz zuvor auch der Wiener Verband beschlossen hat.

„Es gibt nach dem geltenden Regelwerk keine Absagemöglichkeit, wenn ungeimpfte Kicker nicht spielen dürfen, und auch keinen Beschluss in diese Richtung“, klärt NÖFV-Geschäftsführer Heimo Zechmeister auf. Diese Linie hat der Verband am Montag nach einem Rundruf unter den Präsidiumsmitgliedern und den Hauptgruppenobleuten festgelegt.

Im Klartext: Die Herbstrunde samt allfälliger Nachtragspartien hat Priorität, bis 28. November reichen die Spieltermine. Tritt ein Klub nicht an, werden die „zuständigen Gremien im Einzelfall“ entscheiden. „Warum sollen Geimpfte nicht spielen dürfen? Das widerspräche dem Zweck eines Fußballverbandes“, argumentiert Zechmeister. Die Resonanz von den Klubs sei bislang positiv: „Wir wollen den Herbst zum Abschluss bringen.“

 

Quelle: https://meinfussball.at/Aktuelle-Top-Stories/1-LL1636391357014.html

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